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Heiße Party in Porta Helena
Quelle: Märkische Allgemeine ZeitungGlindower bejubelten am Wochenende die Kirschen, die Ziegel und – den Fußball
GLINDOW - Das war das bisher heißeste und spannendste Kirsch- und Ziegelfest in Glindow. 16.04 Uhr am Samstag – ein gellender Schrei über der Porta Helena! Es sollte nicht der letzte sein. Mit dem ersten der vier Tore der deutschen Nationalelf gegen Argentinien fand das Fest für zwei Stunden vor der Großleinwand statt. Die Stimmung nach dem Spiel übertrug sich auch auf den Abend, der angesichts des schönen Wetters ausschließlich auf der Seeterrasse bei Livemusik der Band „Plectron“ genossen wurde.
Zuvor erlebten die Besucher und Gäste die Krönung der neuen Kirschkönigin Rebecca Schmahlfeld. Lisa Konrad gab nicht nur ihr Amt an sie ab, sie überreichte ihr auch das Collier, das sie selbst in Beate Rammelts Goldschmiede vor einem Jahr angefertigt hatte und erfüllte damit das Vermächtnis ihrer verstorbenen Lehrmeisterin. Baumblütenkönigin Jessica Seiffert und das Prinzenpaar aus Glindow überbrachten persönlich ihre hoheitlichen Grüße. Die Krönung wurde umrahmt von Darbietungen des Glindower Carneval Clubs, des Gemischten Chores und der „Freunde des Frohsinns“. Im Auftrag des Ortsbeirates ehrte Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm die Vorsitzende des Heimatvereines Vera Neumann mit der Ehrenspange in Silber für ihr nachhaltiges gesellschaftliches Engagement.
Zur Zeremonie war eine Delegation aus der Partnerstadt Rahden angereist. Bürgermeister Bernd Hachmann würdigte die seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Glindow und Rahden als einen „Weg der Freundschaft“. Werders Bürgermeister Werner Große freute sich, dass sich beim Besuch der Delegation auch die „Männer der ersten Stunde“, die die Partnerschaft begründeten, wieder trafen. Diese zeigten sich beeindruckt von den Veränderungen in Glindow, insbesondere vom Ortszentrum und vom neu gestalteten Kiez. Durch diesen Kiez führte erstmals auch der Festumzug, bei dem neben vielen Vereinen auch der Obsthof Wels und Schultzens Siedlerhof vertreten waren.
Das Fest hatte schon am Freitagabend mit einer Ausstellung von Tonarbeiten und Bildern zum Thema des Festes von den Schülern der Grundschule begonnen. In der Anwaltskanzlei Wich wurde eine Ausstellung der Kleinmachnower Malerin Katharina Rausch mit großformatigen stimmungsvollen Arbeiten eröffnet, die damit den Auftakt zu weiteren Ausstellungen gab. Nach dem Fackelumzug mit selbstgebastelten Laternen erlebten die Kinder und viele Gäste einen schönen Abend auf dem Gelände des Anglervereins. Unbestrittener Höhepunkt war das unterhaltende Mitmach-Programm der Fercher Obstkistenbühne mit ihrem „Wiesenreggae“, Bonmonts von Fontane und Holzpantinen. Erstmal gab es an diesem Abend auch einen Dinnerspaziergang, organisiert und durchgeführt vom Gästehaus „Obstkultour“.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Frühschoppens in der Ziegelei und des Abschlusskonzertes des Gemischten Chores Glindow und der „Klangkirschen“ in der Kirche, die erstmals gemeinsam auftraten.
„Für uns waren es nicht nur auf Grund des Wetters heiße Tage“, sagte Christian Buge, der Vorsitzende des Festkomitees. „Weil nach dem Fest vor dem Fest ist, freuen wir uns schon auf ein Jubiläum – das 15. Kirsch- und Ziegelfest im nächsten Jahr.“ (Von Brigitte Wilhelm)
Zuvor erlebten die Besucher und Gäste die Krönung der neuen Kirschkönigin Rebecca Schmahlfeld. Lisa Konrad gab nicht nur ihr Amt an sie ab, sie überreichte ihr auch das Collier, das sie selbst in Beate Rammelts Goldschmiede vor einem Jahr angefertigt hatte und erfüllte damit das Vermächtnis ihrer verstorbenen Lehrmeisterin. Baumblütenkönigin Jessica Seiffert und das Prinzenpaar aus Glindow überbrachten persönlich ihre hoheitlichen Grüße. Die Krönung wurde umrahmt von Darbietungen des Glindower Carneval Clubs, des Gemischten Chores und der „Freunde des Frohsinns“. Im Auftrag des Ortsbeirates ehrte Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm die Vorsitzende des Heimatvereines Vera Neumann mit der Ehrenspange in Silber für ihr nachhaltiges gesellschaftliches Engagement.
Zur Zeremonie war eine Delegation aus der Partnerstadt Rahden angereist. Bürgermeister Bernd Hachmann würdigte die seit 20 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Glindow und Rahden als einen „Weg der Freundschaft“. Werders Bürgermeister Werner Große freute sich, dass sich beim Besuch der Delegation auch die „Männer der ersten Stunde“, die die Partnerschaft begründeten, wieder trafen. Diese zeigten sich beeindruckt von den Veränderungen in Glindow, insbesondere vom Ortszentrum und vom neu gestalteten Kiez. Durch diesen Kiez führte erstmals auch der Festumzug, bei dem neben vielen Vereinen auch der Obsthof Wels und Schultzens Siedlerhof vertreten waren.
Das Fest hatte schon am Freitagabend mit einer Ausstellung von Tonarbeiten und Bildern zum Thema des Festes von den Schülern der Grundschule begonnen. In der Anwaltskanzlei Wich wurde eine Ausstellung der Kleinmachnower Malerin Katharina Rausch mit großformatigen stimmungsvollen Arbeiten eröffnet, die damit den Auftakt zu weiteren Ausstellungen gab. Nach dem Fackelumzug mit selbstgebastelten Laternen erlebten die Kinder und viele Gäste einen schönen Abend auf dem Gelände des Anglervereins. Unbestrittener Höhepunkt war das unterhaltende Mitmach-Programm der Fercher Obstkistenbühne mit ihrem „Wiesenreggae“, Bonmonts von Fontane und Holzpantinen. Erstmal gab es an diesem Abend auch einen Dinnerspaziergang, organisiert und durchgeführt vom Gästehaus „Obstkultour“.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Frühschoppens in der Ziegelei und des Abschlusskonzertes des Gemischten Chores Glindow und der „Klangkirschen“ in der Kirche, die erstmals gemeinsam auftraten.
„Für uns waren es nicht nur auf Grund des Wetters heiße Tage“, sagte Christian Buge, der Vorsitzende des Festkomitees. „Weil nach dem Fest vor dem Fest ist, freuen wir uns schon auf ein Jubiläum – das 15. Kirsch- und Ziegelfest im nächsten Jahr.“ (Von Brigitte Wilhelm)
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