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DAS 132. BAUMBLÜTENFEST 2011

Vom 30.04. bis 08.05. in Werder (Havel)

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„Freunde des Frohsinns“ gründen Verein

Blickpunkt WerderQuelle: Blickpunkt Werder

Pflege und Neuschöpfung Werderaner Lieder im Visier


Foto: Freunde des Frohsinns

Am Aschermittwoch muss nicht alles vorbei sein“, sagten sich die „Freunde des Frohsinns“ zu Werder an der Havel und gründeten ihren Verein mit gleichem Namen an diesem Tag. Dazu hatte man sich im Fisch Stübchen auf Werders Insel getroffen. Neun (aktuell 14 anm. d. Red.) Mitglieder hat der Verein bisher und man erwartet auch noch ein paar mehr, die sich dort mit ihren Interessen gut aufgehoben fühlen. Als Vereinszweck haben sich die Mitglieder in ihre Satzung die Pflege, die Tradition und die Neuschöpfung Werderaner Lieder und den karnevalistischen Gesang geschrieben. „Wir sind für jedes Publikum und für jedes Podium offen, um Freude und Frohsinn in unsere Stadt zu tragen“, so Christian Zube. Sie halten es närrisch mit dem Karnevalsschlager von Hartmut Zube „Jetzt fang´n wir an!“. Bei den Freunden des Frohsinns sind Menschen zusammengekommen, die erst vor kurzem zum Karneval kamen wie auch jene, die über viele Jahrzehnte mit Spaß an der Sache dabei sind. Die „Freunde des Frohsinns“ rufen alle Interessierten zum Kennenlernen und vielleicht zum Mitmachen auf. „Wer ein Instrument spielen oder singen kann und keine öffentlichen Auftritten scheut, gern tanzt oder mit seiner Gruppe noch einen Rahmen zum auftreten sucht, ist in unserem Verein genau richtig“, sagt Christian Zube. Man freut sich auf neue Mitglieder. Kontakt: 0172 / 31 33 295, E-Mail: info@freunde-des-frohsinns.de. H. Koß

Neuer Verein will Tradition fortsetzen

Märkische AllgemeineQuelle: Märkische Allgemeine

KULTUR: Noch mehr Frohsinn in Werder
19.02.2010


Foto: Enrico Bellin - MAZ

WERDER - „Jetzt fang'n wir an, jetzt gehn' wir ran.“ Mit diesem Lied eröffneten Werderaner Karnevalisten am Aschermittwoch die Gründungsveranstaltung des Vereins „Freunde des Frohsinns zu Werder (Havel) e.V.“ Mit 25 Gästen war das Fischstübchen der Familie Mai auf der Inselstadt bis auf den letzten Platz gefüllt. Zu den Gästen gehörten auch Werders Bürgermeister Werner Große (CDU) und der Schulleiter des Gymnasiums, Jörg Ritter, der gleichzeitig eines der 14 Gründungsmitglieder ist.

„Auch wenn es heißt, am Aschermittwoch sei alles vorbei, nehmen wir diesen Tag zum Anlass, den Grundstein für unsere Aktivitäten zu legen“, sagt der Vereinsvorsitzende Christian Zube. Man habe jedoch nicht vor, in Konkurrenz zu den anderen örtlichen Karnevalvereinen zu treten. Vielmehr wolle man die närrische Tradition des Ortes stärken. Zubes Großvater Hartmut habe beispielsweise viele Karnevalsschlager gedichtet, etwa das eingangs genannte Lied. Auch im Verein werden die Mitglieder zu bekannten Melodien neue Texte verfassen. So präsentierte die Gruppe auf dem Werdertag der Grünen Woche ihr Lied „Werder im Havelland“. Der Ortsbezug wird auch beim Vereinslogo deutlich, einem Römerkelch, in dem Bockwindmühle und Kirche schwimmen. Auch beim Werdertag zum Baumblütenfest ist der Verein dabei. (eb)

„Wer mit uns singt“

Potsdamer Neueste NachrichtenQuelle: Potsdamer Neueste Nachrichten

Von Henry Klix
Aschermittwoch haben einstige KCW-Leute ihren eigenen Verein gegründet (19.02.10)


Foto: Freunde des Frohsinns

Werder (Havel) - Von wegen „Werder singt und lacht beim Wein“ – der Karneval in der Blütenstadt ist eine bierernste Angelegenheit, auch der diesjährige KCW-Slogan kann darüber nicht hinwegtäuschen. Dass vom Zube’schen Büttenmarsch in diesem Jahr aus rechtlichen Gründen nur ein paar Takte gespielt werden durften, im Oktober eine neue Sängergruppe aufgestellt werden musste und der Platz des Vizepräsidenten Bernd Zube leer ist, hinterlässt nach der Saison 2010 einen besonders hartnäckigen Kater. Werders Karnevalsclub ist nicht mehr der Alte, seitdem der Zube-Clan geschlossen ausgetreten ist.

Wir haben uns gegründet

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Die Gründungsmitglieder des FF e.V. (i.G.)

Am Aschermittwoch, ist alles vorbei ... wirklich? Nicht bei uns! Wir halten es da schon eher mit dem Karnevalsschlager von Hartmut Zube: "Jetzt fang´n wir an!". Unter den Gründungsmitgliedern und Gästen durften wir unseren Bürgermeister Werner Große, die Stadtverordnete Doreen Schüler und den Präsidenten des Töplitzer Karnevalsclubs Robert Schmidt, herzlich begrüßen. Nach einer kurzen Einleitung wie es dazu kam, dass wir einen Verein in Werder gründen, der auch noch einen karnevalistischen Hintergrund hat, (gibt doch schon drei) gings erst mal ans Instrument. Es wurde gesungen - Jetzt fang´n wir an. Unsere Satzung wurde verabschiedet, die nach der notariellen Beglaubigung beim Amtsgericht in Potsdam eingereicht werden muss. Souverän führte der Wahlleiter Rainer Zube mit den Beisitzerinnen Gudrun Thonicke und Manuela Zube durch die Wahlhandlung. In den Vorstand wurden gewählt und fanden nach der Konstituierung ihre Aufgabe:

Christian Zube - Präsident
Bernd Zube - Vizepräsident
Patrick Müller-Genseke - Schatzmeister
Mathias Zube - Außenminister
Philipp Herrmann - Schriftführer
Hans Joachim Prütz - Minister für Musik
André Delapré - 2. Schatzmeister

Wir bedanken uns bei allen Gästen, ganz besonders bei Familie Herrmann und Frau Wagener für die Geschenke zur Gründung und natürlich beim Chef unseres Vereinslokals Tobias Mai dafür, dass dieser Abend unvergesslich bleibt.

Werder Helau!

Wintergrau ade!

Bild.deQuelle: Bild Berlin - Printausgabe

Jecken machen Berlin wieder bunt

Charlottenburg – Berlin ganz jeck und auch das Grau ist endlich weg!
2500 Narren zogen gestern Mittag zum 10. Karnevalsumzug vom Hardenbergplatz zum Kudamm. Von 60 Festwagen schneite es Kamellen, mehr als 50 Tonnen. „Das reicht bestimmt bis Weihnachten“, freute sich Alani Pilger (9), als Känguru verkleidet, und stopfte fleißig Bonbons in ihren Beutel.
Anders als in Köln und Düsseldorf war der Zug jedoch kaum politisch. Lediglich die „Freunde des Frohsinns“ aus Werder boten Steuersünder-CDs an. Doch keiner der 800000 Zaungäste war bereit, dafür 2,5 Mio. Euro zu zahlen ... H.K.

Karnevalsumzug 2010 in Berlin

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Foto: Thomas Gutzmer

Es ist schon erstaunlich, was man mit 8 Leuten auf die Beine stellen kann, wenn man nur will. Mit gerade so vielen unserer Mitglieder waren wir am gestrigen Karnevalssonntag in Berlin zum 10. Berliner Karnevalszug. Wir haben in diesem Jahr als einzige der 4 Werderaner Vereine den Karneval in Werder nach Berlin getragen und Freude und Frohsinn gespendet. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren dafür, dass wir über 60 Kilogramm beste Äpfel aus Werder und Sanddornbonbons an die Berliner verteilen konnten. Auch über die vielen Becher für unseren Obstwein haben wir uns gefreut!

Werderfrucht GmbH

Obsthof Lehnst

Obsthof Lindicke

Christine Berger GmbH

Äpfel statt Kamelle kam bei den Närrinnen und Narren am Straßenrand gut an. Wie das rbb Fernsehen berichtete lagen 50% der Kamelle auf dem Boden und wurden nicht aufgehoben ... von unseren Äpfeln blieb nichts übrig - die verschwanden, sorgfältig in Stückchen zerteilt, gleich im Mund.

Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei Heiko Nietert, der für uns den zu zahlenden Teilnehmerbeitrag an den Karnevalszug Berlin e.V. spendete. Mit dabei auf unserem Umzugswagen waren wie in jedem Jahr mehr als 40 Liter Obstwein, natürlich hausgemacht von Bernd Zube, der reißenden Absatz fand. Vielen ist unser Büttenredner besser bekannt unter dem Namen "Der doofe Bub" vom Werderschen Karneval.

Bedanken möchten wir uns auch bei den Organisatoren des Berliner Karnevalszuges für die vorzügliche Platzierung im ersten Drittel des Karnevalszuges!

Überwältigend war das Presseecho der Berliner Tageszeitungen und des rbb auf unser Motto: DSDS - Deutschland sucht die Steuersünder. Auf die geniale Idee kam unser Mitstreiter Philipp Herrmann.
Unsere CDs, die wir extra aus der Schweiz einfliegen ließen - wir wollten von den Passanten nur läppische 2,5 Mio. pro Stück, waren jedoch echte Ladenhüter. Vielleicht hätten wir damit mal am Finanzministerium vorbei schauen sollen.

Es war wie in jedem Jahr ein Erlebnis für alle von uns und für viele war es das 10. Mal, als wir am Sonntag am Berliner Karnevalszug teilnahmen. Flankiert von mehr als 700.000 Närrinnen und Narren im Zug durch die deutsche Hauptstadt zu ziehen, ist ein großartiges Erlebnis. Und eines können wir Ihnen und unseren Fans heute schon versprechen: Im nächsten Jahr heißt es: Das sind wir dabei, das ist Werder, Werder im Havelland!

Der Karnevals-Zug ist los

Berliner KurierQuelle: Berliner Kurier

Wie Rio ist Karneval in Berlin?
Tapfere Hauptstadt-Narren waren trotz Bibber-Kälte völlig jeck


Berlin - Tanzen, feiern, lachen: Selbst von Minus-Graden lassen sich die Berliner Narren nicht abschrecken. Und mehrere hunderttausend Schaulustige jubelten den Jecken zu!

Durch die West-City zogen die 2500 Karnevalisten aus 92 Gruppen und Vereinen mit 60 Wagen. Zum zehnten Mal seit der Premiere 2001 ließen es Berliner und Zugezogene aus den rheinischen Hochburgen des Frohsinns mächtig krachen. Mit Musik und 50 Tonnen Kamelle, die die Kinder in Schirmen und mit Mützen aufzufangen versuchten, bevor sie in den Schneematsch platschten.

Solche Wetter-Probleme hatten die Feiernden in Rio de Janeiro natürlich nicht, dort tanzten die Samba-Mädchen bei 27 Grad im Schatten in hauchzarten Pailletten-Kostümchen – oder gleich ganz oben ohne! Und das Ganze vor einem Millionen-Publikum.

Zwar können es die Berliner Wagen noch nicht ganz mit den gigantischen Arrangements aus Brasilien aufnehmen. Dafür sind die Berliner politischer: Thilos Sarrazin musste Spott ertragen und statt Pop-Sternchen zu jagen heißt DSDS im Berliner Karneval „Deutschland sucht den Steuersünder“.

Bis zum frühen Nachmittag hieß es noch „Hier tanzt der Bär“, danach feierten Cowboys und Clowns, Funkenmariechen und Faschingshexen an vielen Orten weiter. Auch wenn die Copacabana nicht an der Spree liegt: Karneval können die Preußen auch ganz gut!

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